Megafon vor türkisem Hintergrund
ITAS-Newsletter

Willkommen an der international führenden Einrichtung für Technikfolgenabschätzung!

Der wissenschaftlich-technische Fortschritt verbessert nicht nur unser Leben, sondern bringt immer wieder unerwartete und häufig auch unerwünschte Folgen mit sich. Am ITAS tragen wir dazu bei, seine Potenziale gut zu nutzen und gleichzeitig seine Risiken zu minimieren.

Unsere Adressaten sind mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Akteure, die den wissenschaftlich-technischen Fortschritt ausgestalten. Ihnen bieten wir Wissen zum Handeln an und zeigen Lösungsansätze für globale Herausforderungen auf. 

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Publikation Cybersicherheit
Neues Resilienz-Dossier zur Cybersicherheit im Forschungsprozess

Geopolitische Spannungen, Cyberangriffe und technologische Abhängigkeiten stellen Forschungseinrichtungen vor neue Herausforderungen. Das TAB untersucht, wie Cybersicherheit und wissenschaftliche Offenheit langfristig zusammengedacht werden können.

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Foresight-Report TAB
Neue Foresight-Reports zu kritischen Infrastruktursystemen

Die aktuellen Foresight-Reports des TAB analysieren Trends und Gefährdungslagen durch systemische Risiken für die Infrastruktursysteme Abfall, Finanz- und Versicherungswesen sowie Staat und Verwaltung.

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Biotechnologie Arbeitsbericht
KI und Biotechnologie: Neue TAB-Studie analysiert Sicherheitsrisiken und Handlungsoptionen

Der TAB-Arbeitsbericht untersucht mögliche Sicherheitsrisiken des Zusammenspiels von KI und Biotechnologie. Die verfügbare Evidenz ist begrenzt, zugleich sprechen bestehende Unsicherheiten und die hochdynamischen Entwicklungen für vorsorgendes Handeln.

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Cover Publikation
Kommunale Wärmewende in der Praxis

Um echte Treibhausgasreduktionen im Gebäudesektor zu erreichen, sind ‚richtige‘ Entscheidungen vor Ort notwendig. Genau hier setzt das Projekt KOMM-WÄRME mit seinem idealtypischen Entscheidungsmodell an.

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Gesundheitsdaten: Format für Wissenschaftsjahr ausgezeichnet

Gesundheitsdaten: Format für Wissenschaftsjahr ausgezeichnet

01. Oktober 2026 10:00 - 17:00Am Kronenplatz
Das Projekt „Mein Zwilling, meine Regeln“ will Fragen rund um digitale Zwillinge von Patientinnen und Patienten in den öffentlichen Raum bringen. Die Idee hat die Jury des Hochschulwettbewerbs zum Wissenschaftsjahr 2026 überzeugt.
 
Digitale Zwillinge von Patientinnen und Patienten gelten als eine Schlüsseltechnologie der Medizin der Zukunft. Sie verknüpfen Gesundheitsdaten zu Modellen, die medizinische Entscheidungen unterstützen und Therapien personalisieren können. Doch welche Daten dürfen gesammelt werden? Wer soll darauf Zugriff haben? Und wieviel Kontrolle möchten wir bei datenbasierter Medizin behalten?
 
Mit dem Projekt „Mein Zwilling, meine Regeln – Ein Daten-Café zur Zukunft der Gesundheitsdaten“ bringen das ITAS und das Fraunhofer IESE diese Fragen in den öffentlichen Raum. Beim Hochschulwettbewerb „Zeigt eure Forschung!“ zum Wissenschaftsjahr „Medizin der Zukunft“ sind sie dafür als einer von zehn Gewinnern unter insgesamt 220 Einreichungen ausgezeichnet worden.
 
Kern des Projekts sind mobile Daten-Cafés, die 2026 in Karlsruhe und Kaiserslautern aufgebaut werden. Besucherinnen und Besucher können dort ihre eigenen „digitalen Zwillinge“ gestalten und anhand konkreter Szenarien (z. B. „Soll ein digitaler Zwilling Angehörige über Demenz-Anzeichen informieren?“) Chancen und Risiken datenbasierter Medizin diskutieren. Entstehen soll eine Galerie individueller „Daten-Zwillinge“ und gesellschaftlicher Perspektiven auf datenbasierte Medizin.
 
Die Daten-Cafés in Karlsruhe finden am 1. und 2. Oktober 2026 jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr am Kronenplatz statt.
 
Im Projekt verbinden Nora Weinberger und Dana Mahr ihre Forschung zu digitalen Patient:innenzwillingen mit Ansätzen der partizipativen Technikfolgenabschätzung. Jean Stadlbauer, der das Projekt leitet, und seine Kollegin Theresa D. Ahrens vom Fraunhofer IESE bringen ihre Expertise in Digital Health ein. (24.03.2026)
 
 
Dana Mahr und Nora Weinberger, Karlsruher Institut für Technologie

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Forschende im Fokus

„Angesichts des rasanten technologischen Fortschritts und gesellschaftlicher Disruptionen ist die wissenschaftliche Beratung von Politikerinnen und Politikern wichtiger denn je. Für mich bedeutet das, Abgeordnete für Entwicklungen zu sensibilisieren, die schon heute strategisches Handeln erfordern – auch wenn das erst mittelfristig Wirkung entfaltet. Wichtig ist mir dabei das richtige Maß an analytischer Tiefe und passgenaue Kommunikation.“

Pauline Riousset, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag