Megafon vor türkisem Hintergrund
ITAS-Newsletter

Willkommen an der international führenden Einrichtung für Technikfolgenabschätzung!

Der wissenschaftlich-technische Fortschritt verbessert nicht nur unser Leben, sondern bringt immer wieder unerwartete und häufig auch unerwünschte Folgen mit sich. Am ITAS tragen wir dazu bei, seine Potenziale gut zu nutzen und gleichzeitig seine Risiken zu minimieren.

Unsere Adressaten sind mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Akteure, die den wissenschaftlich-technischen Fortschritt ausgestalten. Ihnen bieten wir Wissen zum Handeln an und zeigen Lösungsansätze für globale Herausforderungen auf. 

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Publikation Profit statt Planet
Profit statt Planet? Klimakrise als Markt

Der neue ITAS-Sammelband zeigt: Der Kapitalismus verursacht nicht nur die Klimakrise, er verdient auch an ihr. „Grüne“ Technologien und Net-Zero-Versprechen werden als Lösung präsentiert, stabilisieren aber oft jene Strukturen, die die Krise verschärfen.

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MoU SparkCynthia Ruf / KIT
Kooperation bei Stadtforschung

Die Stadt Karlsruhe und das KIT wollen enger kooperieren. In KIT spark, der neuen Infrastruktur für transdisziplinäre und menschzentrierte Forschung von ITAS, MuT und WIN, unterzeichneten der KIT-Präsident und Karlsruhes Oberbürgermeister ein Memorandum of Understanding.

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TAB News HR
Potenziale und Herausforderungen datenbasierter Personalsteuerung

HR Analytics unterstützen das Personalwesen, indem es Daten digital zusammenzuführt und analysiert. Ein neuer TAB-Bericht beleuchtet Anwendungsfelder sowie Anforderungen an Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und verantwortliche Entscheidungsprozesse.

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Frau schaut auf ihr HandyChatGPT
Wenn Technik Gefühle versteht

Neue Technologien können immer besser erkennen, wie wir uns fühlen, und darauf reagieren. Im Projekt ShiftAffect untersuchen Forschende des ITAS, was das für unseren Alltag, unsere Gesundheit und unser Verständnis von Emotionen bedeutet.

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Veranstaltungen

MuT2Go – Die Suche nach einem Endlager für Atommüll – eine Schule der Demokratie?

MuT2Go – Die Suche nach einem Endlager für Atommüll – eine Schule der Demokratie?

23. Juni 2026 13:30 - 14:30MobiLab auf dem Kronenplatz, Karlsruhe
Wohin mit dem Atommüll? Das offizielle Standortauswahlverfahren für ein Endlager in Deutschland läuft seit 2019. 2027 wird ein wichtiges Etappenziel erreicht: Wenige Standorte werden intensiv erkundet. Für die betroffenen Regionen gibt es dann als innovatives Format der Öffentlichkeitsbeteiligung die „Regionalkonferenzen“. 
 
Dahinter steht eine Lernkurve von Staat und Politik – von den bürgerkriegsähnlichen Widerständen gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie in Deutschland hin zu dem Projekt, das Endlager auf vorbildliche Art und Weise – möglichst in Kooperation mit Bürgerinnen und Bürgern - zu realisieren.
 
Die Öffentlichkeitsbeteiligung soll „dialogorientiert“ durchgeführt werden. Der Austausch von Argumenten soll die Qualität der Entscheidung im Interesse der „bestmöglichen Sicherheit“ verbessern. Das Verfahren kann als „Schule der Demokratie“ bezeichnet werden.
 
Wenn dich die Endlagerung radioaktiver Abfälle interessiert, du Fragen zu den Prozessen hast oder du dir bisher noch nicht die Frage gestellt hast, was mit dem Atommüll geschieht, kannst du hier mehr darüber erfahren. Tausche dich mit apl. Prof. Dr. Ulrich Smeddinck aus, Senior-Researcher am Institut für Technikfolgeabschätzung und Systemanalyse (ITAS) seit 2019 und außerplanmäßiger Professor an der Universität Halle-Wittenberg mit dem Arbeitsschwerpunkte für: Umwelt- und Technikrecht, insbesondere im Teilbereich des Rechts der Endlagersuche, Inter- und Transdisziplinarität. 
 
📅 Dienstag, 23. Juni 2026 
📍 am MobiLab auf dem Kronenplatz, Karlsruhe 
⌚ 13:30 - 14:30 Uhr
⭐ kostenlos und barrierefrei zugänglich
 
Diese Ausgabe von MuT2Go wird in deutscher Lautsprache gehalten und ist genau richtig für dich, wenn du dich für eines oder mehrere der folgenden Themen interessierst:
 
Endlager-Suche
Standortkonflikte
Bürgerbeteiligung
Sicherheitsfragen
Demokratieprozess
 
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tage der Demokratie 2026 statt und wird eingerahmt von der Ausstellung "...sag du es mir - Vertrauen in die Wissenschaft", die am 26. und 27. Juni im MobiLab ausgestellt wird.
 
Alle Infos zum Event ➡️https://www.mensch-und-technik.kit.edu/mut2go.php
 
 
apl. Prof. Dr. Ulrich Smeddinck, KIT-ITAS

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Forschende im Fokus

„Ziel meiner Forschung ist es, die digitale Transformation besser zu verstehen, um sie im Sinne einer nachhaltigen, am Menschen orientierten Entwicklung gestalten zu können. Besonders interessieren mich dabei die Auswirkungen digitaler Technologien auf Individuen, Organisationen und die Gesellschaft als Ganzes. Am ITAS habe ich vielfältige Möglichkeiten, dem nachzugehen, sei es in interdisziplinären Konsortien oder mit Blick auf Anwendungsfelder. Dazu gehört auch die Entwicklung neuer – vor allem digitaler – Forschungsmethoden.“


Linda Nierling, Leiterin der Forschungsgruppe „Digitale Technologien und gesellschaftlicher Wandel“